kvm instance via pxe installieren
Ziel war es bei mir kvm Instancen automatisch zu installieren und dabei auch gleich ein paar Anpassungen zu machen.
Als Basis dafür nutze ich die Ubuntu unattended Installation, wie Ich sie hier beschrieben habe.
Wichtig zu wissen ist das man unter Ubuntu das Paket kvm-pxe installiert haben muss, damit kvm das PXE ROM für den PXE boot hat.
Der eigentliche Aufruf erfolgt dann mittels virt-install.
/usr/bin/virt-install -n test -r 512 --vcpus=1 --disk path=/dev/storage/test --pxe --vnc --vncport=5901 --noautoconsole --os-type linux --network=network:default --network=bridge:br0 --hvm
So sieht dann der komplette Aufruf aus.
- -n gibt den Namen an
- -r Die größe des RAM
- --vcpus Die Anzahl der virtuellen CPUS
- --disk hier gibt man die Festplatte an, ich nutze hier ein LVM Volume
- --pxe gibt dan das wir von pxe booten wollen
- --vnc --vncport-5901 erstellt eine virtuelle Console die per VNC auf Port 5901 erreichbar ist, braucht man nur zum testen
- --noautoconsole verhindert das virsh automatisch auf die Console verbindet
- --os-type gibt an das wir ein Linux installieren wollen
- --network gibt an welche Netzwerke genutzt werden, ich nutze hier zwei
- --hvm wir wollen full virtualization nutzen und nicht para virtualization
Weiter Informationen zu virt-install gibt es in der Manpage.
Wenn man LVM verwendet muss man das Volume vorher noch erstellen. Nach der Installation ist die KVM Instance nicht gestartet. Man kann Sie dann aber wie gewohnt z.b. mittels virsh start test starten.

