Das Single Sign-on Experiment mit Zimbra, Architektur
Nachdem ich im ersten Beitrag mir grundsätzlich Gedanken gemacht habe, hier nun meine Idee der Architektur.
SSO Architektur
Zur grundlegenenden Erklärung
- nordbank, ist ein virtueller Server bei Hetzner
- rotherbaum, ist echte Hardware und steht bei Noris
- volkspark, ist echte Hardware und steht bei mir zu Hause
- block05.volkspark, ist eine virtuelle Maschiene die auf Volkspark läuft
- pagelsdorf, ist mein Router zu Hause
- happel, ist ein Router bei meinen Eltern
Nun fragt man sich sicherlich warum läuft Zimbra bei mir zu Hause? Die Antwort ist ganz einfach, wenn meine DSL Leitung tot ist will ich immer noch an meine Daten kommen. Und da ich die meiste Zeit zu Hause bin müssen es die Daten auch sein. Damit bei einem DSL Ausfall aber noch weiter hin E-Mails ankommen, laufen auf rothterbaum und nordbank replicationen des Zimbra LDAPs. Rotherbaum und nordbank nehmen die E-Mails dann an und warten bis Zimbra wieder erreichbar ist. Das gleiche gilt für alle anderen Dienste. Ich habe vor alle Dienste gleich auf die LDAP Server rotherbaum und nordbank einzurichten, damit die Dienste möglichst lange autark laufen.
Die Kommunikation der einzelnen Server untereinander erfolgt über OpenVPN, damit spare ich mir viel Arbeit an der Firewall bei mir zu hause.
Der Teilbereich oben rechts hinter happel existiert so noch nicht. Dort steht bisher nur der Router. Es ist aber geplant das dort ein Offside Backup entsteht. Daher muss auch dieses BackupPC gleich per LDAP angeschlossen werden.
Damit meine Idee des E-Mailroutings klarer wird hier noch ein Bild dazu.
E-Mail Routing
Ich werde also Zimbra nicht für alle User nutzen bzw es werden nicht alle User Zimbra nutzen. Ich werde aber alle Mail Accounts mit Zimbra verwalten.


Kommentare
2 comments postedIch habe den Server im Internet stehen und für die Sachen, die ich brauche eine lokale Kopie auf Note- und Netbook.
So habe ich auch Zugriff auf die Daten, wenn das Internet weg ist ...
Bei Deinem Konstrukt kommst Du nicht mehr an die Daten, sobald Du unterwegs bist und zu Hause die Internet-Leitung zusammenbricht.
Das ist richtig, da ich aber mehr zu Hause bin als unterwegs ist es mir wichtiger alle Daten zu Hause zu haben.
Da die Daten eh noch aufs Handy gesynct werden sollen habe ich dort noch die Daten wenn das DSL wirklich mal weg ist.